I'll publish, right or wrong: Fools are my theme, let satire be my song. Lord Byron


Broistedt, den 23. August 2017

Eine erste Dame

Vor Jahren waren wir mit unserer Familie in Paris. Bei einem Spaziergang wollte ich meinen damals elfjährigen Sohn mit meinen Armen anheben, damit er über dem Zaun des Elysee Palastes sehen kann. Sofort waren wir von Sicherheitsagenten umgeben, die verlangten, dass ich das Kind runterlasse. In ihren Augen war die Empörung und das Entsetzen zu sehen, dass ich die Frechheit besaß so etwas unwürdiges vor diesem pompösen Palast zu tun.

Dieses Ereignis ist mir eine Lehre geworden. Das französische Präsidialamt ist von einer Aura der enormen Selbst-Wichtigkeit und des pompösen und größenwahnsinnigen Stolzes umgeben. Während andere europäische Demokratien ihre Präsidenten mit nüchternen Augen sehen und mit einem mageren Etat versehen, legen die Franzosen großen Wert auf ein pompöses und prätentiöses Prozedere.

Frankreich hat seit einigen Monaten einen neuen Präsidenten. Emanuel Macron ist ein junger und selbstbewusster Präsident der französischen Republik . Von Anfang an machte er klar, dass er die vollständige Repräsentation für sein hohes Amt wünscht. Es ist nicht sehr gut angekommen und seine Untertanen haben angefangen, ihn ironisch als "Pharao" zu bezeichnen.

Eine sehr wichtige Person im Leben von Emanuel Macron ist seine Ehefrau Brigitte, die er sehr leidenschaftlich liebt. Die Geschichte, wie sie sich kennenlernten ging durch alle Medien. Ich habe diese Geschichte gelesen; sie war so romantisch, dass sie mich auch begeistert hat und ich bin auch einer der Bewunderer dieser interessanten Frau geworden.

Emanuel Macron scheint so verliebt in seine Frau zu sein, dass er vom französischen Volk verlangte, dass Gattin Brigitte einen offiziellen Status als "Première Dame" der französischen Republik bekommt.

Die Franzosen waren überhaupt nicht begeistert von dieser Idee. Es gab mehrere Petitionen gegen das Vorhaben Brigitte Macron als "erste Dame" zu installieren. Die "Koto Times" möchte ihr einen kleinen Brief schreiben.

Liebe Frau Macron
Wir haben alle Ihren Elan bewundert und ihre direkte Art geliebt. Wir sind der Meinung, dass Frankreich keine Erste Dame braucht, die Grandeur ausstrahlt , eine Super-Vamp an der Spitze des Staates. Sie sind eine siebenfache Großmutter und wir möchten Sie lieber in dieser Rolle sehen. Erfolgreiche Politiker in allen europäischen Ländern fallen durch schlichte Einfachheit auf und nicht durch Pomp und Luxus auf. Snobs sind aus der Mode geraten. Aus dem vielen Lifestyle-Brimborium kann Peinlichkeit werden. Vergessen Sie Ihr Vorhaben und Frankreich wird Ihnen dankbar sein.


In vino nicht immer veritas

Ein seltenes Phänomen wird beobachtet, wenn man Leuten, die keine Ahnung von Wein haben, einen teuren Wein zu trinken gibt. Wenn sie hören, dass der Wein teuer ist, finden sie diesen Wein als besonders gut schmeckend.

In einer Studie durften 18 Frauen und 18 Männer verschiedene Weine probieren. Zuerst durften die Testpersonen einen Wein probieren, dessen Preis auf einen Schirm projiziert wurde. Nachdem sie den Wein getestet hatten, sollten sie auf einer Skala von 1 bis 9 angeben, wie gut dieser Wein geschmeckt hat.

Der Test hatte ein Geheimnis. Die Testpersonen haben jedes Mal den selben Wein getrunken, aber jedes Mal wurde ein anderer Preis angegeben. Während des Tests waren die Testanden an einem Kernspintomografen angeschlossen, damit ihre Reaktionen registriert werden konnten.

Wie zu erwarten war gaben die Testpersonen dem angeblich teuren Wein die besten Noten, während die Weine mit dem vermeintlich günstigeren Preisen schlechtere Noten bekamen.

Die Aufnahmen des Kernspin-Tomografen ergaben, dass zwei Bereiche des Hirns besonders angeregt wurden, wenn man höhere Preise sah. Das Frontalhirn und das ventrale Striatum. Die Reaktion des Frontalhirns zeigte, dass bei der Nennung von hohen Preisen eine besondere Erwartungs-Haltung vorhanden war. Das Striatum ist für den Placebo-Effekt zuständig. Er wird durch das Belohnungs- und Motivationssystem aktiviert.

Das Belohnungs- und Motivationssystem gaukelt den Testpersonen einen Geschmack vor, der durch die echte Qualität des Weines nicht berechtigt war.

Das Geschmackserlebnis lässt sich also manipulieren durch einen Placebo Effekt. Die wichtige Frage ist natürlich, ob man sein Gehirn so trainieren kann, dass es von den Einflüssen des Motivationssystems nicht irregeführt werden kann.

Ich habe in meinem Leben gelernt einen Wein nach anderen Kriterien zu beurteilen als durch den Preis für eine Flasche. Es ist auch falsch sich mit Hilfe eines Weines zu motivieren oder für etwas belohnen zu lassen.

Ein Glas Wein ist etwas, was eine kleine Entspannung, eine gelockerte Atmosphäre und ein Wohlgefühl erzeugt. Es hilft bei der Verdauung und lässt uns klarer denken. Es ist abwegig einen Wein als Motivationsmittel zu missbrauchen.

Wenn man offen und ohne Erwartung von Sensationen dem Wein gegenüber steht, besteht keine Gefahr, dass man von Placebo Effekten in die Irre geführt wird.








Neuigkeiten:





Du hast in deinem Bildschirm das 08. Heft unseres 21. Jahrganges.

Die Zahl der Woche:

14 %
der Erwerbstätigen nutzen öffentliche Verkehrsmittel.

Die Bauernregel dieser Woche lautet:

Je mehr Regen im August, desto weniger Wein.
Anm.d.Red.: Dieser verrückte Sommer macht uns keinen Spaß.

Der falsche Prophet des Monats:

.
"Wir mögen ihren Sound nicht und Gitarrenmusik ist out"
Decca Records 1962 als sie die Beatles abgelehnt haben

Wusstest du, das?

Bettina Wulff ist die einzige Bundespräsidenten-Gattin, die tätowiert war.



Wir sind im 20. Erscheinungsjahr und wir marschieren weiter.

Das fanden wir in den Telefon- und Adressbüchern:


Brigitte Liebe, Rechtsanwältin, Ostendstr. 149- 151, 90482 Nürnberg, Mögeldorf 0911 53 32 84


Hier kannst du unsere Sammlung der interessanten Namen ansehen.

Annika Lindemann
Sandy Wondrejz
Andreas Düber
Marco Görke
Mike Wolff
Silke Remusch
Tobias Pernt
Sabine Oppermann
Jana Müller
Ruth Staats
Ilse Teiwes - Laars

Die Chronik der Woche

Ereignisse
Vor 20 Jahren:das Berliner Landgericht verurteilt Krenz, Schabowski und Kleiber zu Freiheitsstrafen.
Vor 30 Jahren:Der erste deutsche Windenergie-Park wird eröffnet.
Vor 30 Jahren:Das Begrüßungsgeld für Besucher aus der DDR wird auf 100 Mark angehoben.
Vor 40 Jahren:In der DDR wird der Dissident Rudolf Bahro festgenommen.
Vor 40 Jahren:Benin erhält eine marxistisch-leninistische Verfassung.
Vor 40 Jahren:Die DDR schiebt Jürgen Fuchs, Christian Kunert und Gerulf Pannach nach West-Berlin ab.
Vor 50 Jahren:Auf der Genfer Abrüstungskonferenz entsteht ein Atomwaffensperrvertrag.
Vor 50 Jahren:Start des Farbfernsehens in Deutschland.
Vor 80 Jahren:Toyoda Automatic Loom Works, Ltd. wird als Toyota Motor Corporation unbenannt.
Vor 90 Jahren:Sacco und Vanzetti werden hingerichtet.
Vor 90 Jahren:In Frankfurt am Main wird zum ersten Mal der Goethe-Preis verliehen.
Vor 130 Jahren:Die Merchandising Marks Act verlangt die Nennung des Ursprunglandes.
Vor 150 Jahren:In München wird der Grundstein für das Neue Rathaus gelegt.
Vor 150 Jahren:Die Midwayinseln werden von den Vereinigten Staaten annektiert.
Vor 160 Jahren:Die Zahlungseinstellung einer New Yorker Bank löst die Wirtschaftskrise von 1857 aus.
Vor 160 Jahren:Adolf von Schlagintweit wird in Kaschgar ohne Prozess als Spion enthauptet.
Vor 180 Jahren:Zwischen Paris und Saint-Germain-en-Laye wird die erste Eisenbahnlinie Frankreichs eröffnet.
Vor 210 Jahren:In Bayern wird der Impfzwang gegen Pocken eingeführt.
Vor 230 Jahren:Ein Großbrand vernichtet die Stadt Neuruppin.
Vor 240 Jahren:Vertrag von Zarskoje Selo. Dänemark erhält Holstein und Lübeck Oldenburg.
Vor 400 Jahren:In London wird die erste Einbahnstraße eingerichtet.
Vor 400 Jahren:Die erste Deutsche Sprachgesellschaft wird gegründet.
Vor 420 Jahren:In der mSeeschlacht von Chilchonryang erleiden die Koreaner eine Niederlage gegen die Japaner.
Vor 800 Jahren:In der Seeschlacht von Sandwich sind die Briten siegreich.
Vor 1660 Jahren:In der Schlacht bei Argentoratum besiegt Julian Alemannen und Franken.
Geburtstage
Vor 50 Jahren:Eckart von Hirschhausen, Arzt und Kabarettist.
Vor 50 Jahren:Carola Reimann, Politikerin.
Vor 60 Jahren:Stephen Fry, Schauspieler und Schriftsteller.
Vor 60 Jahren:Bernhard Langer, Golfspieler.
Vor 70 Jahren:Paulo Coelho, Schriftsteller.
Vor 70 Jahren:Barbara Bach, Schauspielerin.
Vor 80 Jahren:Klaus Wildbolz, Schauspieler.
Vor 90 Jahren:Houari Boumedienne, Politiker.
Vor 90 Jahren:Walter Giller, Schauspieler.
Vor 90 Jahren:Harry M. Markowitz, Ökonom (NP 1990).
Vor 90 Jahren:Liselott Linsenhoff, Dressurreiterin.
Vor 100 Jahren:Mel Ferrer, Schauspieler.
Vor 100 Jahren:Lou van Burg, Entertainer.
Vor 140 Jahren:Charles Rolls, Mitgründer von Rolls-Royce.
Vor 150 Jahren:Maxime Bôcher, Mathematiker.
Vor 160 Jahren:Agnes Gosche, Philologin.
Vor 220 Jahren:Jean Claude Saint-Venant, Mathematiker und Physiker.
Vor 230 Jahren:James Weddell, Seefahrer.
Vor 250 Jahren:Louis Antoine Léon de Saint-Just, Revolutionär.
Vor 310 Jahren:Ludwig, König von Spanien.
Vor 350 Jahren:Louise zu Mecklenburg, Königin von Dänemark und Norwegen.
Vor 610 Jahren:Ashikaga Yoshikazu, japanischer Shogun.
Ich hasse die runden Geburtstage
und die kleinen dazwischen.
Woody Allen


Todestage
Vor 10 Jahren:Hansjörg Felmy, Film- und Theaterschauspieler.
Vor 10 Jahren:Raymond Barre, Politiker.
Vor 10 Jahren:Gaston Thorn, luxemburgischer Politiker.
Vor 20 Jahren:John Cowdery Kendrew, Biochemiker und Molekularbiologe (NP 1962).
Vor 30 Jahren:Willi Weyer, Sportfunktionär.
Vor 30 Jahren:Georg Wittig, Chemiker (NP 1979).
Vor 30 Jahren:John Huston, Regisseur und Schauspieler.
Vor 50 Jahren:Paul Muni, Schauspieler.
Vor 50 Jahren:Brian Epstein, Manager der Beatles.
Vor 60 Jahren:Eugène Schueller, Chemiker und Gründer von L'Oréal.
Vor 80 Jahren:Lionel Walter Rothschild, Bankier und Zoologe.
Vor 150 Jahren:Michael Faraday, Physiker und Chemiker.
Vor 160 Jahren:Adolf von Schlagintweit, Reisender und Entdecker.
Vor 210 Jahren:Jacques-Christophe Valmont de Bomare, Naturforscher.
Vor 630 Jahren:Olav II./IV., König von Dänemark und Norwegen.
Vor 780 Jahren:al-Malik al-Aschraf Musa Abu 'l-Fath Muzaffar ad-Din, Sultan von Syrien.
Vor 1130 Jahren:Koko, 58. Kaiser von Japan.
Vor 1190 Jahren:Eugen II., Papst.
Vor 1610 Jahren:Moses der Äthiopier, Einsiedler, Priester und Märtyrer.

Das berühmte "letzte Wort" der Woche
a "Weh mir, ich glaube, ich habe mich beschissen."
Tiberius Claudius 54 n.Chr.

So viele Menschen gibt es annähernd in diesem Augenblick:






Der Link der Woche

.

Es macht Spaß gutes Brot zu backen und noch mehr Spaß es zu essen. Die heutige Seite ist eine Anleitung gutes Brot zu backen.

Wie macht man ein gutes Brot?

Der Witz der Woche


Willst du auch unseren Polwitz sehen?






Das obskure Bild der Woche










Spruch der Woche


"Zu seinem Hund ist jeder Mensch Napoleon; deshalb ist die Popularität von Hunden so groß."
Aldous Huxley


Das Video der Woche



So macht man aus einem Mercedes Sprinter ein Camping Van



Niederschlagsradar.de







Bild 897


Landwirtschaftsschau mitten in der Stadt





Das ist die Art von Menschen, die in RTL2 gezeigt werden. Ich wundere mich, ob ich eines Tages so aussehen werde, wenn ich viel von diesem Sender sehe.




Satire



News Zentrale


Spiegel Nachrichten
Süddeutsche Zeitung Topthemen
FAZ Politik
Washington Post Morning Mix
Wall Street Journal World News
Spektrum der Wissenschaft
Scientific American
Nature
Bayerische Staatsoper

The Quote of the Day


Das Zitat des Tages






Noch ein Zitat

Zitate von Natune.net





Frag nicht, was Deutschland für dich tun kann.
Frag dich lieber, was du für Deutschland tun kannst.




Gästezähler

Du bist Besucher Nr. auf diesen Seiten.