I'll publish, right or wrong: Fools are my theme, let satire be my song. Lord Byron


Broistedt, den 07. Februar 2018

Auf zu neuen Welten

Manchmal frage ich mich wie es heute aussehen würde, wenn ein Universalgenie wie Galileo Galilei oder Leonardo da Vinci unter uns weilen würde. Es waren Männer, die ihrer Zeit weit voraus waren, Geister voller Unruhe und mit tollen Ideen, wie man der Welt neue Wege aufzeigt und alte Ideen, die nicht mehr wirken verwirft.

Sowohl da Vinci als auch Galilei waren von Pioniergeist beflügelt und wollten die Welt bewegen. Wie würden sie die heutige Welt beurteilen?

Männer mit echtem Pioniergeist kann man heute kaum finden. Alle Dinge, die für unsere Welt entscheidend sind, werden in riesigen anonymen Institutionen entschieden. Für jede einzelne Aufgabe gibt es einen Spezialisten, der sich nur in seinem begrenzten Bereich auskennt. Die Welt wird nicht mehr von einzelnen Genies bewegt, die anonyme Masse setzt alles in Bewegung.

Früher musste Galilei sich gegen die Kirche durchsetzen, um seine Ideen zu verwirklichen. Heute gibt es andere Notwendigkeiten. Würde er in Texas einen Teilchenbeschleuniger bauen wollen, hätte er in einem Parlament hunderte wissenschaftsfeindliche Menschen darum bitten müssen, ihm das nötige Geld zu genehmigen.

Ich hätte fast gesagt, dass wir in einer dummen egoistischen Welt leben, in der Initiative und frische Ideen in der Stumpfheit der Massen erstickt werden. Ich habe es aber nicht gesagt, weil ich an Elon Musk gedacht habe.

In der Welt voller Stumpfheit gibt es noch Geister, die weit sehen, Dinge in Bewegung setzen und Ideen realisieren können. SpaceX ist ein Musterbeispiel dafür, wie man geniale Ideen mit einfachen Mitteln umsetzen und zum Erfolg bringen kann.

Ein Weltraum Projekt konnte bisher nur durch staatliche Unternehmungen gemacht werden. In Russland gegen die eigene Bürokratie, bei der NASA gegen feindliche Senatoren und in der ESA gegen europäische Egoismen. Ein genialer Privatmann wie Musk musste uns zeigen, wie man bürokratische Hürden bewältigt und mit einfachen Mitteln komplizierte Aufgaben löst.

Lieber Leonardo und lieber Galileo, ihr braucht nicht zu verzweifeln. Es gibt noch Visionäre, die eure Ideen weiterentwickeln und Genies, die sie realisieren können

Ich wünsche Musk viel Glück mit seinem genialen Weltraum-Projekt und hoffe, dass dieses Projekt in der allgemeinen Stumpfheit nicht untergeht.


Der Kinderschreck Mathe

Nirgendwo in der Welt haben Schulkinder so viele Probleme mit dem Mathematik-Unterricht als in Deutschland. In keinem anderen Land wird so viel Geld ausgegeben, um Mathematik-Nachhilfe zu bekommen und nirgendwo wird man so viele erfolgreiche Menschen finden, die stolz behaupten, dass sie als Schüler Mathematik-Vollidioten waren.

Ich habe lange nach der Ursache dieses Phänomens gesucht. Das Ergebnis dieser Suche ist schlicht und ergreifend, dass die Mathematik-Misere ausschließlich an der Art des gegeben Unterrichts liegt und an die Menschen, die diesen Unterricht geben.

Die Mathematik-Lehrer Deutschlands halten sich für eine erlesene Elite. Nachdem sie sich festgesetzt haben in ihrem Elfenbein-Turm, haben sie aufgehört für die restliche Menschheit erreichbar zu sein.

Daraus ergeben sich verschiedene Probleme. Zuerst muss der Mathematik-Unterricht lebendig und lebensnah sein; die Schüler müssen sich zu Hause fühlen. Die elitäre Person im Elfenbein-Turm ist so sehr mit der eigenen Wichtigkeit beschäftigt, dass sie sich nicht um solche Feinheiten kümmert.

Die Themen des Unterrichts müssen aus dem Interessen-Bereich des Schülers kommen. Im heutigen Mathematik-Unterricht an den Schulen kommt viel zu viel Lineare Algebra, Markow-Ketten oder Vektoren-Rechnung vor, was bekanntlich nicht zu den Interessen-Gebieten eines Schülers nicht gehört.

Zu den Hauptaufgaben eines Lehrers gehört den Fortschritt des Lernens und Verstehens bei seinem Schülern zu registrieren. Ein deutscher Mathematik-Lehrer tut so was einfach nicht. Sein Unterricht ist eine Prozedur und ein Monolog, der keine Unterbrechung duldet.

Die einzige Lösung des Problems wäre es, sämtliche Lehrer auszutauschen, was natürlich kaum möglich ist. Neue Lehrer, die nach besseren Gesichtspunkten unterrichten wäre eine Möglichkeit. Das Problem liegt an der Tatsache, dass die existierenden Lehrer, diesen abweichenden Kollegen sofort fertig machen würden. Ich sehe als einzige Möglichkeit, dass die altmodischen Mathematik-Lehrer langsam aussterben und von Kollegen ersetzt werden, die nach vernünftigen Lernzielen arbeiten.








Neuigkeiten:





Du hast in deinem Bildschirm das 29 Heft unseres 21. Jahrganges

Die Zahl der Woche:

1400 Menschen im Alter von 50 Jahren oder älter fangen im Jahr an einer deutschen Hochschule mit dem Studium an.

Die Bauernregel dieser Woche lautet:

Sankt Blasius (Sa. 03.02) macht den Winter los!
Anm.d.Red.: Es war auch Zeit.

Der falsche Prophet des Monats:

.
"Wenn die Pariser Weltausstellung schließt, wird auch mit ihr das elektrische Licht schließen"
Sir Erasmus Wilson 1886

Wusstest du, das?

Der durchschnittliche Regentropfen erreicht eine Geschwindigkeit von 35 km/h.



Wir sind im 20. Erscheinungsjahr und wir marschieren weiter.

Das fanden wir in den Telefon- und Adressbüchern:


Christian Heilig, Steuerberater, Speyerer Str. 15, 67373 Dudenhofen 06232 6 77 95-87


Hier kannst du unsere Sammlung der interessanten Namen ansehen.

Sandra Linde
Ute Frank
Tabea Ludwig
Oliver Kuschawe
Lutz Kenneweg
Sven Goldberg
Pamela Oelkers
Christian Möller
Winfried Stäps

Die Chronik der Woche

Ereignisse
Vor 10 Jahren:Das Parlament von Kosovo erklärt das Land für unabhängig.
Vor 10 Jahren:Fidel Castro übergibt sein Amt an seinen Bruder Raúl Castro.
Vor 40 Jahren:Leon Spinks gewinnt die Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali.
Vor 50 Jahren:SDS organisiert den zweitägigen Internationalen Vietnam-Kongreß.
Vor 60 Jahren:Johnny Harts Zeitungscomic B.C. erscheint erstmals.
Vor 60 Jahren:Rudolf Zenker führt die erste Operation am offenen Herzen durch.
Vor 80 Jahren:Die Schweizer beschließen Rätoromanisch als vierte Nationalsprache anzuerkennen.
Vor 90 Jahren:Die komische Oper Der Zar lässt sich photographieren von Kurt Weill wird uraufgeführt.
Vor 100 Jahren:In Russland wird der gregorianische Kalender eingeführt.
Vor 100 Jahren:Litauen erklärt seine Unabhängigkeit sowohl von Deutschland als auch von Russland.
Vor 110 Jahren:Der erste Skilift der Welt in Schollach bei Eisenbach im Hochschwarzwald.
Vor 140 Jahren:Der Lincoln-County-Rinderkrieg beginnt in New Mexico.
Vor 140 Jahren:Thomas Alva Edison lässt den Phonographen patentieren.
Vor 140 Jahren:Vincenzo Gioacchino Pecci wird als Leo XIII. zum Papst gewählt.
Vor 150 Jahren:Präsident Venancio Flores wird in Uruguay bei einem Attentat getötet.
Vor 150 Jahren:In Wien heiratet der bayerische Prinz Ludwig die Erzherzogin Marie Therese.
Vor 160 Jahren:Nahe bei Xanten finden sechs Fischer ein bronzene Statue.
Vor 220 Jahren:In Rom wird die erste Römische Republik ausgerufen.
Vor 220 Jahren:USS Maine sinkt im Hafen von Havanna.
Vor 370 Jahren:Ein Orkan mit Sturmflut und Erdbeben zerstört die Holsteinischen Elbmarschen.
Vor 450 Jahren:Die Kongregation der römischen Inquisition verurteilt alle Niederländer zum Tode.
Vor 530 Jahren:Entstehung des Schwäbischen Bundes.
Vor 540 Jahren:Der wegen Hochverrats zum Tode verurteilte George Plantagenet wird hingerichtet.
Vor 570 Jahren:Friedrich III. und der päpstliche Gesandte einigen sich auf das Wiener Konkordat.
Vor 750 Jahren:Eine russische Streitmacht besiegt ein deutsch-dänisches Ritterheer bei Wesenberg.
Geburtstage
Vor 30 Jahren:Natascha Kampusch, Entführungsopfer.
Vor 30 Jahren:Rihanna, barbadische R&B-Sängerin.
Vor 40 Jahren:Oliver Pocher, Entertainer.
Vor 50 Jahren:Lara Croft, virtuelle Abenteuerin.
Vor 60 Jahren:Ice-T, Rapper.
Vor 70 Jahren:Bernd Pischetsrieder, Manager in der Automobilindustrie.
Vor 70 Jahren:Heinz-Uwe Küenle, Mathematiker.
Vor 80 Jahren:István Szabó, Regisseur.
Vor 90 Jahren:Edzard Reuter, Industriemanager.
Vor 90 Jahren:Nicolas Hayek, Gründer der Swatch Group.
Vor 100 Jahren:Patty Andrews, Sängerin.
Vor 120 Jahren:Totò, italienischer Komiker.
Vor 120 Jahren:Enzo Ferrari, Rennwagenhersteller.
Vor 130 Jahren:Robert Remak, Mathematiker.
Vor 130 Jahren:Otto Stern, Physiker (NP 1943).
Vor 130 Jahren:Ronald Arbuthnott Knox, Kriminalschriftsteller.
Vor 130 Jahren:Georges Bernanos, Schriftsteller.
Vor 160 Jahren:William Henry Pickering, Astronom.
Vor 170 Jahren:Hugo de Vries, Biologe.
Vor 180 Jahren:Friedrich Konrad Beilstein, Chemiker.
Vor 180 Jahren:Ernst Mach, Physiker.
Vor 190 Jahren:Eduard Mohr, Afrikaforscher.
Vor 220 Jahren:Auguste Comte, Mathematiker.
Vor 270 Jahren:Jeremy Bentham, Philosoph.
Vor 320 Jahren:Pierre Bouguer, Geodät und Astronom.
Vor 650 Jahren:Sigismund von Luxemburg, römisch-deutscher Kaiser.
Ich hasse die runden Geburtstage
und die kleinen dazwischen.
Woody Allen


Todestage
Vor 10 Jahren:Alain Robbe-Grillet, Schriftsteller und Filmemacher.
Vor 30 Jahren:Frederick Loewe, Komponist.
Vor 30 Jahren:Richard Feynman, Physiker (NP 1965).
Vor 60 Jahren:Rudolf Pleil, Serienmörder.
Vor 80 Jahren:Christian Lous Lange, Politiker (NP 1921).
Vor 90 Jahren:Herbert Henry Asquith, britischer Regierungschef.
Vor 90 Jahren:Georg L. Sarauw, Archäologe.
Vor 90 Jahren:Antonio Abetti, Astronom.
Vor 170 Jahren:Joseph Gerhard Zuccarini, Botaniker.
Vor 180 Jahren:Karl Friedrich Heinrich, Altphilologe.
Vor 460 Jahren:Eleonore von Kastilien, Erzherzogin von Österreich.
Vor 540 Jahren:George Plantagenet, 1. Herzog von Clarence, Sohn des Herzogs Richard von York.

Das berühmte "letzte Wort" der Woche
"Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein."
Buddha 483 v.Chr.

So viele Menschen gibt es annähernd in diesem Augenblick:






Der Link der Woche


Im Dezember 1972 startete Apollo 17, die letzte bemannte Mond-Mission. Eine gute Beschreibung mit exzellentem Bildmaterial.

Die Apollo 17 Mission

Der Witz der Woche


Willst du auch unseren Polwitz sehen?






Das obskure Bild der Woche










Spruch der Woche


"Die Wahrheit leidet unter zu viel Analysis."
Frank Herbert


Das Video der Woche



Interessante Fakten Über Deutschland.



Niederschlagsradar.de







Bild 919


Gehen wir heute Abend ins Kino?





Wie mächtig ein Politiker sich fühlt, wenn er konkrete Beweise in der Hand hat!


Satire



News Zentrale


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Zitate von Natune.net





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